Diese Seite soll den Einbau eines Car Computers in einem Land Rover Freelander dokumentieren.
 
Ein Mac in einem Freelander
 
So sah es ganz am Anfang aus.
Vom Fahrer aus gesehen.
Von einem kleinwüchsigen Fahrer aus gesehen.
Vom Beifahrer aus.
Der Freelander:
Baujahr ’04, TD4 Sport
Radio und Armaturenbrett entfernt
 
Kabelsalat zwischen Fahrer und Beifahrer:
Fensterheber usw.
Da soll das neue DIN-Radio hinkommen
Radio zwecks Abmessen demontiert... auf der Suche nach kreativen Befestigungs-möglichkeiten.
Vielleicht den Einbaurahmen an ein Holzstück und das dann an den Wagen schrauben?
Nochmal von oben.
Und nochmal von nah.
Der einzubauende 7“ Touchscreen von www.cartft.com ...
...wird demontiert um ihn dann...
an seiner endgültige Position im Auto...
...zu befestigen. Moment, warum wurde der gerade demontiert, jetzt ist er ja wieder...
...am Stück? Antwort:
War nur ein Versuch, nicht von Erfolg gekrönt.
Noch mehr Fotos, mit einem Bild der ursprünglich geplanten Software.
Und noch eins...
Und so sah der Computer in Version 1 aus. Hässlich, was?
Wird bei Nacht nicht viel besser.
Da hilft auch kein Blitz!
Übrigens bin ich kein guter Fotograf... :-/
Das Alte Radio in Nahaufnahme...
...falls man mal eine Referenz braucht (habs natürlich aufgehoben :-))
Der Monitor wird nun doch umgebaut: Er soll jetzt den Platz des Radios einnehmen, und zwar...
...möglichst so, dass es wie ab Werk aussieht. D.h. Spachteln, schleifen, und nochmal...
Und damit das Radio da unten auch fest und gut sitzt, hier eine Halterung aus Holz und Styropor,...
...die seine Bestandteile unten im Freely halten sollte.
Der Monitor ist wieder montiert!
Der Rahmen für das neue Blaupunkt MP27 (in grün, wie der Rest der Leuchten drinnen)
Lackiert und eingebaut!
Jetzt folgen eine Menge Bilder von ein und der selben Sache. Da lass ich die Beschreibung mal aus.
Viel Spaß :-) (weiter unten geht‘s weiter mit dem Einbau des Rechners)
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...jetzt aber: Genug Fotos vom Monitor, Zeit für den Computer Einbau.
Erstmal die Stromversorgung konfigurieren.
Die Pin-Belegung des Autoradios...
...kann jeder Interessierte von mir erfahren.
Mit einem Adapter Freelander<->ISO und...
...einer Velleman K8055 USB-Karte kann man dann ein Interface für die Lenkradfernsteuerung bauen.
Der Mac Mini ist da! Erstmal konfigurieren.
Jetzt alles im Haus an einer Batterie testen. Funktioniert einwandfrei.
Der „Beweis“!
So kann man einen Mac Mini nicht in einem Freelander befestigen. Jedenfalls nicht dort:
 Da soll er hin. Soweit so gut.
Fast unsichtbar... bis auf die Kabel.
Der Mac wird von zwei in Klappe geschraubten Metallzähnen und einem Band gehalten. Passt zum Glück perfekt.
Schlechte Bildquali, dafür aber fertig eingebaut.
So siehts im Handschuhfach derzeit aus.
Fällt das Plastikrohr auf in dem die Kabel verstaut sind? Hoffentlich weniger als die Kabel :-)
Und so sieht ein wackelnder Beifahrer den Schirm.
So ein vor dem Auto stehender Beifahrer.
So ein Bild gabs ganz oben schonmal. Aber jetzt haben sich ein paar Sachen geändert.
Einmal vom Fahrer aus.
Jetzt aber eingeschaltet.
Und nun ein Blick auf den Desktop. Natürlich mit Freelander-Hintergrundbild.
Tadaa ;-)
Leider ist mir jetzt durch einen Fehler das Radio durchgebrannt.
Der Ersatz wird besser behandelt werden!
So, das war meine kleine Modifikation. Ich hoffe es hat Spaß gemacht, zuzuschauen.
 
Jetzt noch ein bisschen technische Daten:
 
Der Mac hat 1,83GHz (Intel Core 2 Duo), 1GB RAM, eine 120GB Festplatte, auf der ist momentan, abgesehen von Mac OS X 10.5 und der restlichen Standardaustattung (wie z.B. einer MS Office 2004 Testversion...), noch Windows XP Professional SP2 (falls ich mit OS X auf keinen grünen Zweig komme) und ca. 15GB Musik drauf.
Die Signale der Lenkradfernbedienung des Freelander werden mit einem selbstgeschr... selbstgeänderten open source C-Programm in Kommandos für den Rechner umgewandelt, bisher aber nur nächstes/vorheriges Lied, Lautstärke rauf/runter. Spulen muss ich noch programmieren.
Die Stormversorgung wird mit einem Carnetix P2140 Gleichstromwandler bewältigt: Dieser sorgt dafür, dass der Mac sich wie ein Radio verhält:
Schlüssel drehen, Mac geht an, Schlüssel zurückdrehen, Mac geht aus. Dabei verfällt der Mac eine Art Standby, kann also durch erneutes Zünden in einer Sekunde wieder da sein - wie ein Radio. Damit der Mac mir aber nicht die Batterie leer saugt, trennt das P2140 die Leitung 1 Stunde nach Abschalten des Motors. Der Mac braucht beim nächsten Start dann ca. 20 Sekunden und macht dann dort weiter, wo er aufgehört hat (kein Neustarten oder so nötig). Außerdem sorgt der Kasten dafür, dass der Rechner beim Zünden nicht wegen Spannungsabfall abstürzt. Ganz schön kluges Ding (kann man aber leider nur über NL oder GB aus den USA importieren).
Wo wir gerade bei Stromversorung sind: Der Computer und der Bildschirm verbrauchen im Betrieb keine 40W, das P2140 könnte für stärkere System aber ca. 180W bereitstellen. Daher ist die Stromleitung vom Motor her mit 15A gesichert. Das Kabel kann man übrigens halbwegs komfortabel über einen der Gumminopfen hineinführen. Dieser befindet sich auf der rechten Seite, hinter dem Handschuhfach. Ist ein bisschen fummelig, aber machbar. Masse findet man an vielen Schrauben im Wageninneren, das ist kein Problem.
Der Ton gelangt über den AUX-IN des Blaupunkt Radios an die Boxen. Da kann ich mir auch Verkehrsfunk anhören und, wenn ich mich vor Ort auskenne, ggf. die Staus umfahren.
 
Leider gibt es nämlich für den Mac im Auto noch keine wirklich gute GPS-Software. Ich hoffe das ändert sich bald, ich würde gerne ein Navi im Auto haben. „Leider“ ist uns Mac-ianern da die Windows-Welt voraus, ein halbes Dutzend Programme gibts da zur Auswahl. Naja, jede Medaille hat zwei Seiten...
Aber wahrscheinlich kann ich noch vorher eine Freisprechanlage im Auto hinzufügen. Dafür gibts nämlich super Software. Jawoll!
 
So, das war‘s, wenn es Fragen gibt, dann erreicht man mich am einfachsten via E-Mail: myself (klammeraffe) alexander (bindestrich) bock (punkt) eu
 
Nachtrag: Ich benutze nun den Navigon NavigatoR 2.0 mit VMWare Fusion um zu navigieren. Läuft einwandfrei. Freisprechanlage hab ich leider noch nicht realisieren können.
 
Servus, Alex